Sie haben alles schon versucht und gelten im schlimmsten Fall als austherapiert und hoffnungslos?

Geben Sie bitte noch nicht auf. Auch wir können und dürfen Ihnen keine Heilung versprechen. Dennoch, lassen Sie sich nicht entmutigen. Informieren Sie sich hier über die Möglichkeiten eines alternativen und seriösen Therapiekonzepts, das sich in der Praxis bewährt hat. Entwickelt wurde dieser ganzheitliche Ansatz von mir. Ich bin ein koreanischer Allgemeinmediziner und Arzt für Naturheilverfahren, mit Praxis in Bonn am Rhein.

Leider bleibt die Borreliose oftmals unerkannt. Denn Borrelien als bakterielle Ursache sind offenbar die Weltmeister in einem destruktiven Spiel. Sie beherrschen Tarnkappentechniken, Maskierungen und Täuschungsmanöver. Dieses molekulare Mimikry ist zu perfekt für unser zwar hochintelligentes, den Borrelien jedoch oft unterlegenes Immunsystem. Auch diagnostisch bleiben die Borrelien oft unter dem Radar einer gewöhnlichen Laboruntersuchung,

zumindest wenn nicht gezielt mit den relevanten und spezifischen diagnostischen Instrumentarien und Möglichkeiten danach gesucht wird. Erschwerend hinzu kommt für den Betroffenen, dass selbst bei einer diagnostizierten Borreliose oft leider mit schulmedizinischen Verfahren, wie vornehmlich der Behandlung mit Antibiotika, der Erkrankung nicht immer erfolgreich zu Leibe gerückt werden kann.

Was ist eigentlich Borreliose?

Die Borreliose oder auch Lyme-Borreliose (englisch: Lyme Disease) ist eine Infektionskrankheit, die durch das Bakterium „Borrelia burgdorferi“ oder verwandte Borrelien aus der Gruppe der Spirochäten ausgelöst wird. Die Erkrankung kann verschiedene Organe in jeweils verschiedenen Stadien und Ausprägungen betreffen.

Insbesondere kann auch die Haut betroffen sein. Charakteristische Hautveränderungen sind das Erythema migrans – die sogenannte Wanderröte, das Borrelien Lymphozytom und die Acrodermatitis chronica atrophicans. Die Wanderröte gilt auch als krankheitsbeweisend – kommt aber nur in Stadium I der Erkrankung vor.

Zudem kann das Nervensystem (sogenannte Neuroborreliose) betroffen sein und die Gelenke. Der Infektionsweg verläuft in der Regel von einem Reservoirwirt über Zecken wie dem gemeinen Holzbock (Ixodes ricinus) als Überträger (Vektor), sehr selten auch durch fliegende Insekten (Pferdebremsen, Stechmücken). Am weitesten verbreitet ist die Borreliose übrigens auf der nördlichen Hemisphäre, sie kommt aber auch auf der südlichen Halbkugel vor, wie zum Beispiel in Australien. Der fortschreitende Klimawandel begünstigt vermutlich die weitere Ausbreitung.

Wesentliches Charakteristikum von Borrelien ist deren die Eigenschaft, sich aus der mobilen, spiralförmigen Spirochäte mit Zellwand und Zellmembran in eine immobile, cystische Zystische-Zellwand-Mangelform zu umwandeln. Diese cystische Form ist eine weitgehend inaktive Ruheform, die – vermutlich meist intrazellulär – persistiert.

In der zystischen Form sind Borrelien nur sehr schlecht durch Antibiotika zu behandeln, da sie sich in dieser Form nicht oder nur sporadisch teilen und somit die gängigen Behandlungsansätze mit Antibiotika häufig versagen. Dazu kommt die Schwierigkeit, intrazellulär ausreichende Antibiotikakonzentrationen zu erreichen. Bildnachweis: Borrelia burdorferi: CDC #6631 / Public Domain

Sind Sie eventuell betroffen – ohne es zu wissen?

Liegen bereits seit mehreren Jahren Beschwerden vor oder treten diese immer wieder in Schüben auf, ohne dass eine andere zugrunde liegende Krankheit gefunden werden kann, kann es sich gegebenenfalls um eine Borreliose handeln. Da das Krankheitsbild oft sehr diffus ist und insbesondere in Stadium II äußerliche Anzeichen nicht eindeutig auf eine Borreliose hindeuten, kann es durchaus auch sein, das die eigentliche und ursächliche Erkrankung über Jahre unentdeckt und damit letztlich auch unbehandelt bleibt.

Mögliche Beschwerden bei Borreliose können sein:

• Grippeähnliche Symptome
• Nachtschweiß
• Fieber
• Muskelschmerzen
• Missempfindungen
• Taubheitsgefühle
• Schmerzsensationen
• Kopf- und Gelenkschmerzen

• Müdigkeit
• Abgeschlagenheit
• Konzentrationsstörungen
• Schlafstörungen
• Lähmungserscheinungen
• Schwindel
• Arthritis
• Gelenksteife der Hals-, Brust- oder Lendenwirbelsäule

• Herzrythmusstörungen
• Magen- und Darmprobleme
• Lebensmittelunverträglichkeit
• Sehstörungen
• Hörstörungen
• Verhaltensveränderungen
• Depressionen
• psychiatrische Symptome

All die genannten Symptome sind unspezifisch und kommen bei vielen anderen Krankheiten ebenfalls vor. Das einzige typische Symptom, die sogenannte Wanderröte (Erythema migrans, ein roter Kreis um die Eintrittsstelle), tritt nur in den ersten Wochen nach der Infektion und nur bei einer Minderheit der Betroffenen auf. Im Stadium II kann die Borreliose aufgrund von Krankheitssymptomen allein nicht sicher erkannt werden. Dennoch kann in diesen Fällen eine chronischen Borreliose latent vorhanden sein. Viele Betroffene der aufgezählten Krankheitsbilder gelten oftmals als austherapiert oder gar als hypochondrisch, wobei gegebenenfalls die eigentliche Ursache eben nicht erkannt wird, nicht berücksichtigt wird oder vermeintlich falsch behandelt wird.

Oft sind sind die Krankheitsbilder eben auch sehr diffus, was die medizinische Einschätzung auf den ersten Blick erschwert. Viele Betroffene leiden so oft über Jahre beispielsweise an Abgeschlagenheit und Müdigkeit, ohne die Ursache zu kennen. Ist die chronische Borreliose bereits in das Stadium III eingetreten, kann eine chronische Entzündung der Haut – die ACA – auftreten. Die Akrodermatitis chronica atrophicans Herxheimer, die als ACA abgekürzt wird, gilt dann ebenso wie die Wanderröte als krankheitsbeweisend, sodass zumindest in diesem Stadium, die Suche nach Borrelien als Verursacher wieder als klarer indiziert gilt.

Die Grenzen der Schulmedizin

Borrelien haben unter anderem eine besondere Affinität zur kollagenen Faser. In diesen Fasern können sie den Angriffen des Immunsystems entgehen und eine persistente Infektion bedingen; eine Infektion also, die dauerhaft und überaus hartnäckig ist. An diesen immunologisch privilegierten Orten können die Borrelien lange überdauern, gewissermaßen unerkannt bleiben und nach Monaten bis Jahren Symptome des Spätstadiums auslösen.

Borrelien haben nachweislich auch die „Bakterien-Fähigkeit“ die Proteine ihrer eigenen Ummantelung zu verändern und damit das Immunsystem als eine Art Wolf im Schafspelz zu umgehen. Auch wird das Phänomen beobachtet, dass die Borrelien in der Lage sind, sich gegenüber dem Immunsystem in einer Art Schlummerzustand als inaktiv zu tarnen.

All diese Dinge machen es dem Immusystem als Körperpolizei sehr schwer, die Borrelieninfektion zu bekämpfen. Insbesondere im Verlauf der chronischen Phase kann dann selbst durch wiederholte intravenöse Therapien oft keine Verbesserung der Symptomatik erreicht werden. Spätfolgen können dann zum Beispiel auch Polyneuropathien sein.

Die naturheilkundliche Sicht

Bindeglied zwischen Schulmedizin und alternativen Naturheilverfahren ist die Bedeutung des Immunsystems als Grundlage der Abwehr von infektiösen Erkrankungen. In Puncto Immunabwehr herrscht zumindest Konsens darüber, dass für den Erhalt der Vitalkräfte ein funktionierendes Immunsystem unablässlich ist.

In einem gut funktionierenden, starken Immunsystem können Borrelien nicht überleben. Ziel aller Bemühungen sollte daher, gerade im Zusammenhang mit der Borreliose (neben einer exzellenten Diagnostik und adäquaten Bekämpfung) immer auch die Stärkung des Immunssystems sein. Bakterien und Viren vermehren sich nämlich nur dort, wo sie günstige Lebensbedingungen finden. Nach einer Infektion mit Borrelien zeigen viele Menschen zunächst keine Reaktion, da ihr Immunsystem stark genug ist, um die Erreger zu neutralisieren. In einigen Fällen jedoch führt die Borrelieninfektion zu einer oft unentdeckten chronischen Erkrankung, die den gesamten Körper erfasst.

Inzwischen ist es gängige Lehrmeinung, dass die Borreliose mehr ist als eine einfache Infektionskrankheit. Es handelt sich um eine recht komplexe Erkrankung, bei der sich Borrelien gemeinsam mit anderen, gegebenenfalls gleichzeitig übertragenen Erregern (sogenannte Co-Infektionen) in einem schon vorher geschwächten Organismus ausbreiten. Eine eventuell vorherige Immunschwäche kann dabei unterschiedliche Ursachen haben, wie zum Beispiel: frühere Infektionen, Impfschäden, schleichende Ansammlung von Umweltgiften, chronische Erkrankungen des Verdauungsapparates, starke Belastung durch Elektrosmog und Mobilfunkstrahlung, unausgewogene

Ernährung, Glutenunverträglichkeit, Schlafstörungen, Bewegungsmangel, Stress, Sorgen und andere Belastungen der Gesundheit. Ist die Summer der Belastungen zu hoch, dann hat das Immunsystem nicht die Kraft, sich bei einer Infektion mit Borrelien und ihren Co-Infektionen erfolgreich zu wehren. Es kann dann zu einer langsamen Ausbreitung der Erreger in fast alle Organe und Körpersysteme kommen. In den ersten Stadien bleiben diese Vorgänge oft unbemerkt, so dass beim Auftreten von Symptomen die Krankheit häufig schon im ganzen Körper verbreitet ist.

In einem gut funktionierenden, starken Immunsystem können Borrelien nicht überleben.

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